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Die Kunst des Bettenmachens: 
Schritt für Schritt zum Profi werden

Für besseren Schlaf 

Ein erholsamer Schlaf ist essenziell für unser Wohlbefinden. Doch oft sind es die kleinen Details, die darüber entscheiden, wie gut wir zur Ruhe kommen – von der richtigen Schlafumgebung bis zur passenden Bettwäsche.

Optimale Schlafumgebung

Neben Matratze und Kissen beeinflussen auch Temperatur, Licht und Geräusche unseren Schlaf. Ein zu warmer, heller oder lauter Raum kann unruhige Nächte verursachen. Eine saubere, gut belüftete Umgebung hingegen fördert tiefen und erholsamen Schlaf.

Die Bedeutung der Bettwäsche

Bettwäsche ist weit mehr als ein Deko-Element – sie beeinflusst direkt unseren Schlafkomfort. Naturfasern wie Baumwolle oder Leinen sind atmungsaktiv und feuchtigkeitsregulierend. Die richtige Materialwahl für Sommer und Winter sorgt für ein angenehmes Schlafklima. Wer sich wohlfühlt, schläft schneller ein und tiefer durch.

Hygiene & Bettenmachen

Regelmäßiger Wechsel der Bettwäsche trägt zu einem gesunden Schlaf bei. Doch wie oft sollte sie gewechselt werden? Welche Methoden des Bettenmachens gibt es, und bringt es wirklich etwas, das Bett täglich zu machen? Lassen Sie uns diesen Fragen gemeinsam auf den Grund gehen!

5 Arten das Bett zu machen

Die entspannte Schüttel-Methode

  1. Beginne damit, die Bettwäsche ordentlich aufzuschütteln, um sie aufzulockern und die Luftzirkulation zu verbessern. Dies hilft, eventuelle Falten zu glätten und die Bettwäsche frischer aussehen zu lassen. 
  2. Lege die Bettdecke sanft und gleichmäßig über das Bett, wobei du darauf achtest, dass sie glatt und gerade liegt. Wenn nötig, ziehe leicht an den Ecken, um eine gleichmäßige Verteilung zu erreichen.
  3. Ordne die Kissen auf dem Bett an, indem du sie aufschüttelst, um ihre Form wiederherzustellen, und sie dann nach Ihrem persönlichen Geschmack positionieren. Du kannst die Kissen entweder in einer Reihe entlang des Kopfendes des Bettes platzieren oder sie etwas versetzt stapeln, je nach gewünschter Ästhetik.

Die Elegante Ziehharmonika-Methode

Diese Methode eignet sich ideal für alle, die den eleganten Look eines Hotelbettes bevorzugen.


  1. Beginnen mit dem Falten der Decke in drei gleich große Teile, ähnlich wie eine Ziehharmonika. Dies erfordert etwas Geduld und Sorgfalt, um sicherzustellen, dass die Falten gleichmäßig und ordentlich sind. 
  2. Lege die gefaltete Decke dann entweder längs oder quer auf das Bett, je nachdem, welches Aussehen du bevorzugst. Achte darauf, dass die Kanten der Decke gerade und gleichmäßig sind, um ein sauberes Erscheinungsbild zu erzielen.
  3. Ordne die Kissen über der Decke an, indem du ihnen einen mittigen Knick gibst, um die charakteristische Hotelbett-Optik zu erreichen. Dieser Schritt verleiht dem Bett eine professionelle Note und eine einladende Atmosphäre.

Die Hotel-Liebhaber Deluxe-Methode

Die Deluxe-Methode ist eine weitere Methode, bei der wir den Profis der Hauswirtschaft in der Hotellerie über die Schulter geschaut haben.
 

  1. Glätte die Decke sorgfältig 
  2. Stecke diese dann rundherum unter die Matratze, um sie zu fixieren und ein ordentliches Erscheinungsbild zu erzielen. 
  3. Die Kissen werden auch bei dieser Methode über der Decke aufgestellt und mit einem mittigen Knick versehen, oder aber flach ans Kopfende gelegt und glattgestrichen.

Diese Methode erfordert etwas mehr Aufwand, aber das Ergebnis ist ein Bett, das perfekt aussieht und sich genauso anfühlt wie in einem Hotel.

Die Plain und Simple-Methode

Wenn Sie ein Fan von sauberen Linien und einer aufgeräumten Optik sind, kannst du wie folgt vorgehen:


  1. Platziere die Bettdecke und das Kissen möglichst flach auf dem Bett.
  2. Verstecken diese dann ganz oder teilweise unter einer Tagesdecke, um ein ordentliches und aufgeräumtes Erscheinungsbild zu erzielen.

Diese Methode ist ideal für diejenigen, die ein minimalistisches Design bevorzugen und Wert auf Ordnung und Sauberkeit legen.

Die Laissez-Faire-Methode

Für diejenigen, die gerne ihren eigenen Stil ausdrücken, besteht die lockerste Methode darin, das Bett einfach so zu lassen, wie es ist: 


  1. Schüttele die Bettdecke und Kissen lediglich auf und lasse sie dann einfach locker auf dem Bett verteilt liegen, ohne sich um Symmetrie oder Perfektion zu kümmern. 

Dieser Ansatz verleiht dem Bett eine lässige und entspannte Atmosphäre und spiegelt deinen persönlichen Stil wider.

Je nachdem wer gefragt wird, ist es eine Verschwendung von Zeit und Energie, da das Bett sowieso wieder benutzt wird, oder aber eine sinnvolle Routine, die die Disziplin fördert und ein ordentliches Schlafumfeld schafft. Tatsächlich hat das Bettenmachen jedoch einige Vorteile: Indem man das Bett macht, werden die Bettdecke und die Kissen geglättet, Falten entfernt und dadurch verhindert, dass sich Staub und Schmutz ansammeln. Ein ordentlich gemachtes Bett kann auch dazu beitragen, dass sich das Schlafzimmer aufgeräumter und einladender anfühlt, was sich positiv auf unsere Stimmung auswirken kann.

Entgegen der verbreiteten Annahme ist das tägliche Bettenmachen für die Hygiene des Bettes nicht unbedingt erforderlich, sofern die Bettwäsche regelmäßig gewaschen wird. Das Offenlassen des Bettes kann sogar dazu beitragen, dass die Feuchtigkeit schneller verdunstet und somit die Bildung von Milben und Schimmel verhindert wird. Letztendlich kommt es bei der Entscheidung, das Bett zu machen oder nicht, auf persönliche Vorlieben und Lebensumstände an. Für einige kann das Bettenmachen eine beruhigende tägliche Routine sein, während es für andere einfach nicht praktikabel ist.

Wichtig ist jedoch, dass das Schlafumfeld sauber und gemütlich ist, unabhängig davon, ob das Bett gemacht wird oder nicht.

Ein frisches Bett fördert nicht nur guten Schlaf, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden. Saubere Bettwäsche sorgt für ein angenehmes Hautgefühl, ein gepflegtes Schlafzimmer – und ein hygienisches Schlafumfeld. Alle ein bis zwei Wochen sollte die Bettwäsche gewechselt werden. Dies gilt vor allem für Bettlaken und Kopfkissenbezüge, die direkt mit unserer Haut in Berührung kommen und täglich Körperöle, Schweiß und Hautschuppen aufnehmen. Werden sie regelmäßig gewaschen, lassen sich Bakterien, Pilze und Allergene wie Milben deutlich reduzieren. Besonders empfehlenswert ist ein häufiger Wechsel für Menschen mit empfindlicher Haut oder Allergien. Nächtlich ausgeschiedener Schweiß, Hautschuppen und Haare bieten Milben und Mikroorganismen ideale Bedingungen – das ist ganz normal, aber eben auch ein Grund für regelmäßige Reinigung. Bettdeckenbezüge, die weniger direkten Kontakt mit dem Körper haben, können alle vier bis sechs Wochen gewaschen werden. Auch regelmäßiges Lüften hilft, Feuchtigkeit und Gerüche zu reduzieren. Nach einem Infekt oder einer Erkältung sollte die Bettwäsche in jedem Fall zeitnah ausgetauscht werden. 

 Wenn Hund oder Katze mit ins Bett dürfen, ist ein häufigerer Bettwäsche-Wechsel empfehlenswert – idealerweise einmal pro Woche. Tierhaare, Pollen, Staub und Mikroorganismen können sich so nicht unnötig im Bett ansammeln. Auch das regelmäßige Absaugen und Lüften der Matratze hilft, ein hygienisches Schlafumfeld zu erhalten.